Der Döhrener Turm

Karl Hapke: Szene am Döhrener Turm
Karl Hapke: Szene am Döhrener Turm

… hier eine Szene aus alter Zeit von dem Hannoverschen Maler Karl Hapke, ist das Wahrzeichen Döhrens, obwohl er eigentlich auf städtischem Gebiet steht. Er wurde 1382 erbaut und ist damit das älteste noch funktionsfähige Gebäude Hannovers. Dies ist im Wesentlichen dem Heimatbund Niedersachsen (HBN) und Christel Wiedemann zu verdanken. Der HBN hat mit der Hannoverschen Presse 1949 erreicht, dass der Turm von Kriegsschäden befreit und gesichert wurde. Christel Wiedemann  hat ihn vom Schutt der “Jahrhunderte” befreit und mit viel Liebe zum Detail renoviert und eingerichtet. Sie hat ihn dadurch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahre 2007 sorgte die Gruppe “Döhren-Wülfel Im Kleinen Freien” im Heimatbund Niedersachsen e.V.  für eine dezente Anleuchtung des Turmes.

Für interessierte Besucher werden Gruppenführungen im Turm angeboten. Hier gehts zur Internetseite des Döhrener Turms

Döhren wurde 1907 nach Hannover eingemeindet. Als Gegenleistung wurde eine Straßenbeleuchtung und eine Wasser- und Abwasserversorgung versprochen. Hannover ließ sich jedoch mit den Versprechungen Zeit. Daraufhin hat der umtriebige Lokalreporter “Fritz von der Leine” Hermann Löns ein Gedicht im Hannoverschen Anzeiger veröffentlicht. Wir haben ein kleines Video produziert. Begleitung mit der Gitarre durch den Döhrener Stein-Künstler Wilfried Behre.

Döhrener Klage

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Zum Vollbild klicken sie bitte auf das kleine Kästchen, im Video-Spieler, rechts unten.

Döhrener-Turm-Lied

Döhrener-Turm-Lied von Fritz Thörner
Döhrener-Turm-Lied von Fritz Thörner

Wer kann uns dieses Lied singen?  Antwort bitte in “Kontakt”.

Zur Geschichte der Gastronomie

Um den Döhrener Turm um 1810

Schon früh entwickelte sich aus einem festen Haus ein Beherbergungsbetrieb. Die Reisenden hatten die Möglichkeit, sich nach beschwerlicher Reise zu erfrischen, die “Perücke zu pudern” oder die Pferde zu wechseln. Waren doch die Straßen um das 15. Jh.  bestenfalls Sandwege, die nach Regenfällen eher Schlammgruben glichen. Ein erstes Haus stand direkt am Turm und war mit ihm über einen kleinen Zugang verbunden. In diesem Haus wurden vermutlich zunächst auch die, an der Schranke erhobenen  Zolleinnahmen verwaltet. So war es über viele Jahrhunderte.  1872 fuhr die erste Pferdebahn vom Steintor zum Döhrener Turm. Dies bescherte der Gastronomie einen großen Aufschwung.  Die Pferdebahn am Döhrener TurmUm 1900 wurde deshalb ein großes Gasthaus mit Saal und Kaffeegarten angebaut. Hier konnten Familien “Kaffee kochen” und ihr Mitgebrachtes verzehren.DöTu_Gasthaus_27_09_12 Um die Wende zum 20. Jh. entstand der Stadtteil Waldhausen, für deren Neubürger das Gasthaus “Döhrener Warte” entstand. Es hatte ebenfalls einen großen Saal und einen Biergarten.  Warte_1_klHeute befindet sich hier das beliebte Kartoffel&Steakhaus und Biergarten “Vier Jahreszeiten”.VJZ

 

 

 

 

Wird ergänzt…

 

 

 

 

 

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